Die steueroptimierte Loss of Licence

Die steueroptimierte Loss of Licence

Als Fluglotse / in der Flugsicherung gibt es eine typische Konstellation: 
ein solides hohes Einkommen, eine entsprechend hohe Steuerlast und ein Beruf, der stark vom Medical abhängt. 
Wir zeigen dir sachlich, wie du mit zwei klar strukturierten Modellen deine Loss of Licence Absicherung und deinen Vermögensaufbau so organisieren kannst, dass du gezielt steuerliche Fördermöglichkeiten nutzt, statt sie ungenutzt liegen zu lassen. 
Im Mittelpunkt steht dabei nicht „Steuern sparen um jeden Preis“, sondern der sinnvolle Einsatz der vorgesehenen steuerbegünstigten Bausteine wie Basisrente in Kombination mit einer passenden Loss of Licence Lösung für die Flugsicherung.

1. Problem: Hohe Steuern, gefährdetes Einkommen

Besondere Situation in der Flugsicherung: hohes Einkommen, hohe Steuerlast, starke Abhängigkeit von Lizenz und Medical.

In der Flugsicherung bist du in einer sehr speziellen finanziellen Situation: Du trägst enorme Verantwortung, wirst dafür überdurchschnittlich gut bezahlt – und zahlst gleichzeitig überdurchschnittlich viel Steuern. Genau diese Kombination aus hohem Einkommen und hoher Steuerlast ist der Ausgangspunkt dafür, warum Steuermodelle mit Basisrente und Loss of Licence für dich so spannend sind.

2. Hohe Verantwortung – hohes Einkommen

In der Flugsicherung, egal ob Fluglotse, Apron, FDB oder FIS steuerst du tagtäglich den sicheren und flüssigen Luftverkehr, oft unter Zeitdruck, mit komplexen Verfahren und klaren Sicherheitsmargen. Deine Entscheidungen haben unmittelbaren Einfluss auf Menschenleben und auf den gesamten Betriebsablauf.
Diese Verantwortung spiegelt sich in deinem Gehalt wider: Bereits relativ früh in deiner Laufbahn erreichst du ein Einkommensniveau, von dem viele andere Berufsgruppen nur träumen.

Gerade in den ersten Jahren nach der Ausbildung merkst du häufig, wie dein Brutto rasant steigt – aber dein Netto längst nicht in gleichem Tempo mitzieht. Das ist kein Zufall, sondern direkte Folge der deutschen Steuerlogik für hohe Einkommen. Das ist grundsätzlich auch vollkommen in Ordnung, denn jeder soll nach seinen Möglichkeiten einen Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Hohe Steuerlast – viel Geld fürs Finanzamt

Durch dein hohes Brutto rutschst du schnell in hohe Grenzsteuersätze: Jeder zusätzliche Euro, den du verdienst, wird mit einem vergleichsweise hohen Prozentsatz besteuert.

Ein großer Teil deines Monatseinkommens landet damit automatisch beim Finanzamt, ohne dass dadurch dein persönliches Risiko „Lizenzverlust“ oder deine private Altersvorsorge verbessert wird.

Zusatzzahlungen wie Schichtzulagen und Sonderzahlungen können deine Steuerbelastung zusätzlich nach oben treiben – du siehst auf der Abrechnung, wie viel „hängen bleibt“.

Die Folge: Du arbeitest in einem hochanspruchsvollen Job, trägst echte Verantwortung, und trotzdem fühlt sich dein Netto oft weniger beeindruckend an als dein Brutto. Gleichzeitig ist deine gesamte Einkommensperspektive eng an eine Bedingung geknüpft: deine Lizenz und dein Medical.

Warum deine Steuerlast ein Hebel sein kann

Deine hohe Steuerlast kann aber auch zu einem positiven Hebel werden.
Weil du so viel Steuern zahlst, hast du auch ein großes Potenzial für Steuerersparnis, wenn du die richtigen Bausteine nutzt. Hierbei kannst du stattlich geförderten Modelle wählen, die speziell zur Steuerentlastung entworfen wurden.

Bitte versteh uns nicht falsch, wir wollen keine Steuern umgehen, sondern gezielt die Varianten nutzen, die seitens der Finanzpolitik gewollt sind und zu sinnvollen Alternativen führen (können).

Ob du deine Steuerersparnis für eine „steuerfinanzierte Loss of Licence“ mit einer attraktiven Altersvorsorge ( z.B. ETF-Rente) nutzt oder ob du deine Steuererstattung gezielt für einen guten Zweck spendest, bleibt dir überlassen. Wir zeigen dir lediglich individuelle Konzepte für die Flugsicherung, die leistungsstarke Loss of Licence Versicherung mit einem steuerlich geförderten Vermögensaufbau möglich machen.

Konzept First Class

Eigenständige LoL in der 3. Schicht, finanziell unterstützt durch die Steuererstattung aus einer separaten Basisrente.

  • Du entschließt dich für eine der modernsten und leistungsstärksten Loss of Licence Versicherung über ATC-Guard ohne eine Ansparung, also mit einer reinen Risikoabsicherung. So eine Loss of Licence ist erstmal die kostengünstigste Lösung, denn du zahlst nur das direkte Risiko des Medical-Verlustes ( in diesem Beispiel 140€ pro Monat). Es wird nichts angespart und wenn du bis zur Ü-Vers. durchhältst, dann gibt es kein „Geld zurück“.
Das ist im Bezug einer Loss of Licence Rente steuerlich die beste Variante, denn die steuerliche Belastung fällt relativ gering aus. Eine ausführliche Darstellung findest du hier.
Vereinfachtes Beispiel:

Du erhältst aus einer ATC-Guard Loss of Licence monatlich 2.500€, bist 40 Jahre alt und dein Vertrag läuft bis zum 55. Lebensjahr und du arbeitest nach dem Verlust des Medicals weiterhin im Unternehmen. Dein monatlicher Beitrag für die Loss of Licence betrug bis zum Verlust des Medicals 140€, ab dann zahlst du keinen Beitrag mehr und erhältst die vereinbarte Rente. Diese Rente musst du dann wie folgt versteuern:

→ 2.500€ *16% (Ertragsanteil) = 400€
→ 400€ *30% (angenommener persönlicher Steuersatz) = 120€ Steuerbelastung

Ergänzend wählst du eine Basisrente (z.B. ETF-Rente) mit einer von unseren Experten betreuten Fondsauswahl, welche du am besten durch die besonderen ATC-Guard Loss of Licence Bedingungen als Beitragsbefreiung ergänzt. Deinen Beitrag passen wir gemeinsam exakt so an, dass deine Steuererstattung dem monatlichen Beitrag deiner Loss of Licence entspricht. Der volle Beitrag wird für deinen persönlichen Vermögensaufbau investiert.

Vereinfachtes Beispiel:

Du investierts monatlich 300€ in diese Basisrente und machst diese zu 100% steuerliche geltend. Mit Steuer und ggf. Kirche und Soli bekommst du nun die etwa 140€ zurückerstattet, welche du für deine Loss of Licence aufwendest. Das ist dann deine „steuerfinanzierte Loss of Licence“.

Konzept Business Class:

Du wählst die All-in-one Variante. Hierzu nimmst du eine Basisrente (ETF-Rente oder mit einer von unseren Experten betreuten Fondsauswahl) und kombinierst diese mit einer Loss of Licence Versicherung nach den erstklassigen ATC-Guard Bedingungen im gleichen Vertrag. In diesem Fall ist deine Loss of Licence Rente ein Bestandteil der Basisrente und somit kann auch der Beitrag zur Loss of Licence vollständig steuerlich geltend gemacht werden.

Vereinfachtes Beispiel:

1. Du zahlst nicht nur 300€ in die Basisrente, sondern legst den Beitrag für die Loss of Licence (140€ ) obendrauf (alles in einen Vertrag). Den Gesamtbeitrag (440€) kannst du nun geltend machen und erhältst ca.200€ für jeden Monat zurück. In diesem Fall investierst du weiterhin 300€ in eine renditeorientierte Vorsorge.

2. Du lässt den Beitrag für die Loss of Licence von 140€ in den Gesamtbetrag von 300€ einfließen. In diesem Fall bleibt deine Steuererstattung bei 140€ für jeden Monat, aber natürlich reduziert sich deine Investition auf 160€ ( Gesamtbetrag 300€ minus Loss of Licence Beitrag 140€ ) und am Ende kommt deutlich weniger Fondsvermögen raus.

Wenn du allerdings dein Medical verlierst und deine Loss of Licence Absicherung zum Tragen kommt, dann wird im Business-Class- Konzept die volle Rente steuerpflichtig.

Vereinfachtes Beispiel:

Du erhältst aus einer ATC-Guard Loss of Licence monatlich 2.500€, bist 40 Jahre alt und dein Vertrag läuft bis zum 55. Lebensjahr und du arbeitest nach dem Verlust des Medicals weiterhin im Unternehmen.

→ 2.500€ *30% (angenommener persönlicher Steuersatz) = 750€ Steuerbelastung

Im Business-Class-Konzept kannst du also mehr vom Beitrag steuerlich geltend machen, bekommst im Leistungsfall Medical-Verlust aber auch deutlich mehr abgezogen. In unseren Beispielen hast du im First-Class-Konzept jeden Monat 630€ mehr Nettorente zur Verfügung.

Zusammengefasst:

Konzept First Class vs. Business Class – wie „platziere“ ich meine Loss of Licence am besten?

Beim First-Class-Konzept wird die Loss of Licence als eigenständige, reine Risikoversicherung in der 3. Schicht abgeschlossen, während eine separate Basisrente die Steuerersparnis liefert. Die LoL-Police ist dabei bewusst ohne Sparanteil gestaltet: Es wird ausschließlich das Risiko des Medical-Verlustes abgesichert, es gibt keinen Rückkaufswert und kein „Geld zurück“, wenn bis zur Übergangsversorgung nichts passiert. Das macht diese Form der Absicherung vergleichsweise günstig und führt im Leistungsfall zu einer sehr moderaten steuerlichen Belastung, da die Rente nur mit dem Ertragsanteil versteuert wird.

Parallel dazu läuft eine Basisrente (z. B. ETF-basiert) mit professioneller Fondsauswahl, idealerweise kombiniert mit einer Beitragsbefreiung bei Verlust des Medicals. Der Beitrag zur Basisrente wird so gewählt, dass die resultierende Steuererstattung ungefähr dem Beitrag der Loss of Licence entspricht. Vereinfacht gesagt: Du investierst einen spürbaren Betrag in deine eigene Altersvorsorge, machst diesen vollständig steuerlich geltend und nutzt die daraus resultierende Steuererstattung, um deine LoL-Beiträge zu „refinanzieren“. Deine Loss of Licence wird so faktisch vom Finanzamt mitfinanziert, während dein Basisrentenvertrag langfristig Vermögen für später aufbaut.

Beim Business-Class-Konzept werden Basisrente und Loss of Licence in einem einzigen „All-in-one“-Vertrag kombiniert. Die LoL-Rente ist dabei integraler Bestandteil der Basisrente, wodurch der gesamte Beitrag – also Sparanteil plus Risikokosten für die Loss of Licence – steuerlich absetzbar ist. Das erhöht die unmittelbare Steuerentlastung gegenüber der First-Class-Variante. Je nach Ausgestaltung kannst du den Gesamtbeitrag anheben und den Sparanteil unverändert lassen oder den LoL-Anteil in einen bestehenden Gesamtbeitrag integrieren, was jedoch den effektiven Sparanteil reduziert und langfristig zu weniger Fondsvermögen führt.

​Der entscheidende Unterschied zeigt sich im Leistungsfall: Während im First-Class-Konzept die Loss of Licence als eigenständige Risikorente lediglich mit dem Ertragsanteil der Besteuerung unterliegt, wird im Business-Class-Konzept die komplette LoL-Rente als Teil der Basisrente voll versteuert. Bei gleicher Bruttorente bedeutet dies eine deutlich höhere Steuerlast und damit spürbar weniger Nettorente. In typischen Beispielrechnungen resultiert daraus im First-Class-Modell ein monatlich deutlich höherer Nettobetrag – also mehr verfügbares Einkommen, wenn es wirklich darauf ankommt.

Die Basisrente in der Übergangsversorgung

In der Übergangsversorgung wird der Beitrag zu einer Basisrente – je nach Tarifvertrag – in der Regel hälftig zwischen dir und deinem Arbeitgeber aufgeteilt. Das bedeutet: Der vereinbarte Gesamtbeitrag zur Basisrente beträgt zum Beispiel 300 € monatlich, wovon dein Arbeitgeber 150 € übernimmt und du selbst ebenfalls 150 € beisteuerst. Für dich entscheidend ist dabei, dass die vollen 300 € Monat für Monat in deine Basisrente fließen, du aber nur die Hälfte dieses Betrags tatsächlich selbst aufbringen musst.​

Gerade in der achtjährigen Phase der Übergangsversorgung ist dieser Zuschuss besonders wertvoll, weil du einerseits deine laufende Liquidität schonst und andererseits trotzdem einen spürbaren Beitrag in deinen langfristigen Vermögensaufbau investierst. Die Kombination aus reduzierter Eigenbelastung und konstantem Gesamtbeitrag sorgt dafür, dass dein Altersvorsorgevertrag in dieser Zeit kontinuierlich wächst.

Wie ATC Guard konkret hilft

  • Loss of Licence -Check bestehender Verträge
    Wir geben dir ein ehrliches Feedback zu alten Loss of Licence Verträgen und zeigen alle Vor- und Nachteile. Ob es zu einem Wechsel der Loss of Licence Absicherung kommt, kannst du dann nach Abwägung aller Kriterien selbst entscheiden. Wir geben dir eine kostenfreie Analyse und begleiten dich im gesamten Verlauf.

  • Erstellung eines individuellen Steuer- und Vorsorgekonzepts speziell für Fluglotsen, FDB, FIS und Apron.
    Welcher Weg der richtige ist kann man in der Regle erst nach einer individuellen Ausarbeitung beurteilen. Wir erstellen ein auf deine Situation passendes des Modell, das dir genau zeigt, welche Variante welche Vor- und Nachteile für dich hat. So bist du im Anschluss in der Lage eine Faktenbasierte Entscheidung zu treffen.

  • Kostengünstige und renditeorientierte Fondsanlagekonzepte durch unsere Anlageexperten.
    Statt auf teure, intransparente Produkte oder kurzfristige Spekulation zu setzen, arbeiten unsere Anlageexperten mit klaren, wissenschaftlich geprägten Strategien. Im Mittelpunkt steht dabei eine breite Streuung über viele tausend Unternehmen und Anleihen weltweit, häufig über kostengünstige Fonds und ETFs mit schlanken laufenden Kosten. Dadurch sollen Schwankungen einzelner Märkte abgefedert und die langfristigen Renditechancen der globalen Kapitalmärkte für deine Basisrente genutzt werden – ohne dass du dich selbst täglich um „die Börse“ kümmern musst.

Wenn du wissen möchtest, welches Konzept besser zu dir passt, ist der nächste Schritt einfach:

Melde dich bei uns und wir rechnen deine aktuelle Situation konkret durch.

Wir zeigen dir konkret, wie hoch deine individuelle Steuerersparnis ausfallen kann, wie sich First- und Business-Class-Modell in Zahlen unterscheiden und mit welcher Kombination du deine persönliche Balance aus Beitrag, Nettorente und Vermögensaufbau erreichst.

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